Die Tafel bat zur Tafel

Ein Fest der Begegnung fand in Bad Berleburg Anklang

Der Wetterbericht hörte sich recht positiv an. Nach heißen Spätsommertagen sollte es am Samstag überwiegend trocken sein. Es kam zunächst anders. Als sich Hannelore Homrighausen mit ihren Damen und Hans-Werner Christ mit seinen Männern zu letzten Vorbereitungen trafen, schüttete es wie aus Kübeln.
Kommen überhaupt Besucher? Was machen wir mit dem Kinderprogramm?

Das waren die Fragen, die die Organisatoren schon ein wenig nervös stimmten.
Aber dann kamen Leute in der gewünschten Mischung von Abholerinnen und Abholern, wichtigen Vertretern aus Politik und Kirche der Kommunen Bad Berleburg und Erndtebrück, Tafel-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus beiden Kommunen.


Nach Eröffnungsansprachen vom Vorstandsvorsitzenden der Bad Berleburg-Erndtebrücker Tafel, Thomas Dörr, und dem Bad Berleburger Bürgermeister Bernd Fuhrmann wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die Gäste.

Die aus der Geschäfts-
welt reichhaltig bestückte Tombola war so interessant, dass die 700 Lose bald ausverkauft waren.

 Ein Ratespiel aus der Welt der Tafelarbeit wurde ebenfalls gern angenommen, auch hier gab es viel zu gewinnen. Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut, die vom Jugendförderverein kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Dosenwerfen und die beliebte Herstellung von riesengroßen Seifenblasen erfreuten manch Kinderherz. Im Sinne des Mottos „Die Tafel bittet zur Tafel“ gab es reichlich Gegrilltes und selbstgebackene Kuchen sowie Waffeln und erfrischende Getränke.

Gegen 15 Uhr baute die Schulband des Johannes-Althusius-Gymnasiums die Instrumente auf und begeisterte unter der Leitung von Clemens Binder die zahlreichen Gäste mit fetziger Musik.

Der Reinerlös des Tages ist bestimmt für die Anschaffung eines Kühlfahrzeugs. Dass der Tag insgesamt erfolgreich war, lag nicht zuletzt auch daran, dass es nicht beim schlechten Wetter blieb. Je länger die Feier, desto besser wurde das Wetter.