Ökumenische Sternwanderung
                     zum Stünzel am Sonntag

Im Mai trafen sich Pfarrgemeinderat des Katholischen Pastoralverbunds Wittgenstein und Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises (Foto), um unter anderem über das Kreuz-Aufstellen und die Sternwanderung zu sprechen, die am Sonntag, 3. September, hoffentlich viele Menschen nach Stünzel bringen.

Unsere Mitte ist das Kreuz - ohne Wenn und Aber können sich Christen auf diesen Satz einigen. Genau mit diesem Leitmotiv findet am Sonntag, 3. September, ab 16 Uhr in Stünzel, also mitten in Wittgenstein, eine Ökumenische Andacht bei einem Kreuz statt.

Das Kreuz stammt aus der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien Bad Berleburg, die mit den Pfarreien St. Petrus und Anna Bad Laasphe und Christus König Erndtebrück den Pastoralverbund Wittgenstein bildet. Es stand jahrzehntelang auf einer Wiesenfläche bei der katholischen Kirche im Herrengarten.

Gestiftet worden war es von der Familie Goßmann: Karl Goßmann war der langjährige Organist der Kirche, sein Sohn Franz-Josef habe das Kreuz selbst geschnitzt, so Bernhard Lerch als Pfarrer des Pastoralverbunds. Das Kreuz musste einer Rampe weichen, die nun einen behindertengerechten Zugang zum Gebäude ermöglicht. Es wurde eingelagert, restauriert und das Reformationsjubiläum war den Katholiken ein guter Anlass, eben dieses Kreuz gemeinsam mit den Evangelischen aufzustellen.

Nach ersten Gesprächen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg traf sich im Mai der Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises mit dem Pfarrgemeinderat des Katholischen Pastoralverbunds Wittgenstein. Besprochen wurde neben anderen Themen auch der Termin in Stünzel. Das Kreuz-Aufstellen wird mit einer Ökumenischen Andacht von Superintendent Stefan Berk und Pfarrer Bernhard Lerch begangen.

Gemeinsam mit zusätzlichen Bläsern aus Wittgenstein umrahmt der Raumländer CVJM-Posaunenchor die Veranstaltung stilgerecht. Stünzel gehört zur Evangelischen Kirchengemeinde Raumland, wo man gut und gern isst. So war von Anfang an klar, dass es auf Festzeltgarnituren etwas Leckeres zu essen gibt, schnell waren sich Katholische und Evangelische zudem einig, dass es nicht nur Wasser zu trinken geben soll.
Und all das ist gut so, denn das Kreuz am Stünzel hat schon ein bisschen was von einem Gipfelkreuz: Alle Wege hierher führen bergauf. Das kann übrigens jeder selbst spüren. Nicht unbedingt, wenn er oder sie mit dem Auto kommt, aber Stünzel ist an diesem Tag das Ziel einer Sternwanderung.

An vielen Stellen machen sich Wanderer, an einer auch Radfahrer auf den Weg zum Kreuz.

Nach Uhrzeiten sind die einzelnen Startpunkte diese:

Die Ersten beginnen um 12.15 Uhr bei der katholischen Kirche St. Marien Bad Berleburg, das angestrebte Tempo wird mit „gemütlicher Schritt“ angegeben, in drei Stunden möchte man Stünzel erreichen.

Um 13.00 Uhr ist die Kirche in Raumland ebenfalls Ausgangspunkt.
Um 13.15 Uhr geht es beim Alten Rathaus in Erndtebrück los, durch die Breitenbach führt der Weg nach Schameder, dort können um
14.30 Uhr Leute in der Neustadt dazukommen,
in Leimstruth besteht um 15.15 Uhr bei der Bushaltestelle an der Bundesstraße 480 die gleiche Möglichkeit.
Um 13.30 Uhr setzen sich in Dotzlar sich die Wanderer bei „Unserem Laden“ in Bewegung, etwa sieben Kilometer sind zurückzulegen.
Ebenfalls um 13.30 Uhr geht es am Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe los, obwohl es von hier sogar ungefähr 7,7 Kilometer auf einem wunderschönen Höhenweg sind.

Die einzig organisierte Radfahrergruppe tritt ab 14.30 Uhr von der katholischen Kirche Bad Berleburg in die Pedale.

Die letzten Gruppenwanderer starten um 15 Uhr an der Alten Schule in Weidenhausen.

Der Katholische Pastoralverbund und der Evangelische Kirchenkreis Wittgenstein laden alle Interessierten herzlich ein.