Mit einem Lied bedankten sich die Mädchen und Jungs aus dem Evangelischen Senfkorn jetzt beim Richtfest dafür, dass ihr neuer Kindergarten am Berleburger Sengelsberg wächst und gedeiht.

Kindergarten „Senfkorn" feiert Richtfest

Pünktlich zum Richtfest kam die Sonne raus und strahlte am Berleburger Sengelsberg über alle Hügel. Hier entsteht das neue Gebäude für den Evangelischen Kindergarten „Senfkorn“, der bisher an der Berleburger Hochstraße besteht. Bauherrin des neuen Domizils ist Liesa Pöppel, betreut wird der Bau von den Erndtebrücker Architekten Peter Weiß und Christa Grosche. Wenn das Gebäude steht, wird die Evangelische Kirchengemeinde Bad Berleburg dieses als Räumlichkeit für den Kindergarten von der Bauherrin anmieten. Mit einem solchen, so genannten Investorenmodell ist auch die Laaspher Kirchengemeinde zu einem neuen Kindergarten gekommen. Für eine Kirchengemeinde ist eine derartig große Investition heutzutage kaum zu schultern. Außerdem stellen die zumeist ohnehin zu hohen Gebäudebestände für die allermeisten Wittgensteiner Kirchengemeinden ein Problem dar. Derzeit gehen alle Beteiligten davon aus, dass im August oder im September die Senfkorn-Kinder von der Hochstraße an den Sengelsberg umziehen können. Auf 545 Quadratmetern wird dann Platz für drei Gruppen sein.

Liesa Pöppel freute sich, dass die Arbeiten perfekt im Zeitplan liegen. Sie habe vor allem der kontinuierliche Baufortschritt in den vergangenen Wochen stark beeindruckt. Einen möglichen Grund, weshalb auf der Baustelle alles wie am Schnürchen läuft, nennt Peter Weiß: Hier seien eigentlich nur heimische Firmen im Einsatz, die alle einfach gute Arbeit ablieferten. Und dieses gute Miteinander setzt sich fort. Der Berleburger Presbyter Hans-Werner Christ, der wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen aus dem gemeindlichen Leitungsgremium beim Richtfest war, lobte das gute Miteinander von Gemeinde und Bauträger. Vor allem nach dem vielen Hin und Her mit Fördergeldern und Plänen im Vorfeld freute sich Berleburgs Pfarrerin Claudia Latzel-Binder darüber, wie unproblematisch das Gebäude jetzt im Investorenmodell wächst. Außerdem fiel ihre Einschätzung des neuen Kindergartens eindeutig aus: „Schön, schön, schön.“ Die Bewirtung beim Richtfest habe der Elternrat übernommen, darüber freute sich Einrichtungsleiterin Ute Gatzemeier. Sie nimmt inzwischen deutlich wahr, wie der Kindergarten für die Mädchen und Jungs immer greifbarer wird. Regelmäßig besuchen die Kleinen die Baustelle, schauen sich an, was sich hier Neues tut.

Mit einem Lied bedankten sich die Kinder zum Richtfest bei den Arbeitern auf der Baustelle, die Fisch-Gruppe des Kindergartens hatte übrigens eigens für das Richtfest vom Raumländer Schieferschaubergwerk 20 kleine Bauhelme gespendet bekommen. Außerdem verteilten die Mädchen und Jungen bemalte Holzhäuschen.