Gottesdienst stellt Mauer in den Mittelpunkt

Dipl. Ing. Heinz Müsse (Vertreter des Bauunternehmens Müsse), Pfarrerin Claudia Latzel-Binder und Baukirchmeister Christoph Weyandt (v.l.) sind sich sicher, dass die massive, neugebaute Mauer unterhalb der Berleburger Stadtkirche etwas für die Ewigkeit ist. Foto: Kirchenkreis

Der Mauer-Neubau unterhalb der Stadtkirche an der Berleburger Schloßstraße hat das Presbyterium in den vergangenen beiden Jahren viele Nerven gekostet und die evangelische Kirchengemeinde Bad Berleburg über den Daumen 100 000 Euro. Es führte jedoch kein Weg an dieser teuren Maßnahme vorbei, stemmen konnte sie die Gemeinde nur aufgrund von Fördermitteln aus Brüssel und Düsseldorf.

 

 

Am Sonntag, 1. September, beginnt um 10.15 Uhr in der Stadtkirche ein Gottesdienst, der jetzt nach dem erfolgreichen Abschluss der Baumaßnahme unter dem Thema „Mauern“ steht. Im Anschluss daran wird an der Mauer das Schild angebracht, das der steuerzahlenden Öffentlichkeit Rechenschaft über die hier aufgewandten Fördergelder ablegt.



Pfarrerin Claudia Latzel-Binder und Baukirchmeister Christoph Weyandt werden am Sonntag, 1. September, nach dem Gottesdienst in der Berleburger Stadtkirche dafür sorgen, dass die Fördergeld-Plakette an der neugebauten Mauer befestigt wird.

Am gleichen Morgen steht übrigens der Kindergottesdienst der Gemeinde im benachbarten Olevianhaus von 10.15 bis 12 Uhr unter dem Thema „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“. Das ist allerdings nur im übertragenen Sinne gemeint, denn neuerdings steht auf der steilen Mauer ein Zaun, der von nun an keinesfalls überklettert werden darf. Zu allen Veranstaltungen an diesem Morgen sind alle großen und kleinen Interessierten herzlich eingeladen.