Leiterin: Rosemarie Polensky

Im Herrengarten 9
57319 Bad Berleburg
Telefon (0 27 51) 39 32


Evangelische Sprach-Kita „Regenbogen” in Bad Berleburg

Sprache lässt Bilder im Kopf entstehen, Anregungen für diese Bilder lieferten die Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kita „Regenbogen“ in einem ihrer Lieder schon mal gleich in Plakatgröße über dem Kopf mit.
Per Wiebelhaus, Steffi Dersch, Claudia Latzel-Binder, Bernd Fuhrmann, Kornelia Peters-Manche, Dr. Frank Dratschmidt und Rosemarie Polensky (von links) freuten sich gemeinsam beim Enthüllen der Plakette, die nun am Kindergarten-Eingang die Evangelische Einrichtung „Regenbogen“ als Sprach-Kita ausweist.

Die UNESCO hat als Bildungs-Organisation der Vereinten Nationen einen Tag der Muttersprache ausgerufen, zur Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt sowie von Mehrsprachigkeit. Hört sich widersprüchlich, aber vielleicht ist es doch logisch, dass man eine andere Sprache erst ordentlich lernen kann, wenn man die eigene beherrscht. Und Sprache ist nun mal der Schlüssel zur Welt.
Genau diese Botschaft trägt das Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ sogar im Namen. Das Bundesfamilienministerium unterstützt darin finanziell Kitas mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit einem besonderen sprachlichen Förderbedarf. In Wittgenstein ist die Kita „Regenbogen“ der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg die erste Einrichtung, die an diesem Programm teilnimmt. Bunt wie ein Regenbogen ist die Zusammensetzung der 23 Mädchen und Jungen in der eingruppigen Kita im Herrengarten, 17 der Kinder haben einen Migrationshintergrund. Und so begrüßten die Kinder mit ihren Mamas jetzt bei der Feierstunde zur Projekt-Teilnahme am Tag nach dem Welttag der Muttersprache ihre vielen Besucher im Christus-Haus vielsprachig. Da konnte man hören, wie sich „Herzlich Willkommen“ außer auf Deutsch auch noch auf Farsi, Griechisch, Italienisch und Russisch anhört. Selbst das war nur eine Auswahl aller in der Kita vertretenen Muttersprachen, insgesamt neun unterschiedliche Nationalitäten gibt es hier.
Rosemarie Polensky als Kita-Leiterin, ihre Stellvertretung Kornelia Peters-Manche und Steffi Dersch, nach Fortbildung auf diesem Gebiet die neue Sprach-Kita-Fachkraft, deren halbe Stelle aus dem Förderprogramm finanziert wird, stellten das Programm vor. Dabei geht es um Bildungsgerechtigkeit - seit Luthers Tagen ein wichtiges Ziel der Reformation. Weil die vielen Reden für die Kinder ein bisschen langweilig waren, sangen sie zwar den Besuchern zwei Lieder und beschenkten diese auch mit einer kleinen Bastelarbeit inklusive Süßigkeit. Danach ließen sie die Großen aber allein und gingen zum Spielen in die benachbarten Kita. Währenddessen lauschten die Erwachsenen den Ausführungen. Darunter viele Eltern, denn das gehört zum Programm, dass die Kita auch bei sprachlichen Schwierigkeiten immer ganz aktiv den Kontakt zu den Familien der Kinder sucht. Darunter die Pfarrerinnen Claudia Latzel-Binder und Christine Liedtke und einige Presbyter für die Kirchengemeinde sowie Bürgermeister Bernd Fuhrmann für die Stadt Bad Berleburg. Außerdem Vertreterinnen der zweiten Evangelischen Kita in Bad Berleburg und der Kitas der Erndtebrücker Kirchengemeinde sowie Jan Siegismund als Wittgensteiner Kita-Koordinator im Siegener Kreiskirchenamt. Und Vertreter des Rotary-Clubs Berleburg-Laasphe waren ebenso im Christus-Haus, darunter Präsident Per Wiebelhaus und Dr. Frank Dratschmidt, der den anderen Rotariern das Projekt vorgestellt hatte. Der heimische Rotary-Club unterstützt dieses nun bis einschließlich 2020 mit 1500 Euro jährlich. Um die Förderung vom Bund zu bekommen, muss die Kirchengemeinde als Trägerin der Einrichtung nämlich einen Eigenanteil in Höhe von gut 2500 Euro aufbringen.

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Presseberichte der Westfalenpost und Siegener Zeitung

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Artikel der Westfalenpost.
Artikel der Siegener Zeitung.

Kita „Regenbogen“ ist im Bundesprogramm

Die Bad Berleburger Kindertagesstätte (Kita) „Regenbogen“ nimmt am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil. Die Idee, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefeiert wird, soll im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell eingeläutet werden.
am Donnerstag, 22. Februar, ab 14 Uhr im Christus- Haus, Im Herrengarten 9 (neben der Kita Regenbogen).
Im Rahmen der Veranstaltung haben Besucher die Gelegenheit,mehr über das Bundesprogramm und die Inhalte zu erfahren. Auch die Kinder werden zu Wort kommen. Im Anschluss an den offiziellen Teil ist Zeit für Gespräche bei Kaffee und Gebäck und einen kleinen Einblick in die evangelische Kita „Regenbogen“.


40 Jahre im Dienst der Kirchengemeinde in der Kita „Regenbogen"

In einem Festgottesdienst am 11. September 2016 wurde das Dienstjubiläum unserer Leiterin der Kita „Regenbogen", Frau Polensky, gefeiert.

Durch einen Maus-Click in den Pressebericht können Sie diesen als PDF-Datei lesen.

Pressebericht aus der Siegener Zeitung

Plötzliche Regenbögen in der Kirche

Gottesdienst zum 40-Jährigen von Rosemarie Polensky in Berleburger Kita

Die Berleburger Pfarrerinnen Claudia Latzel-Binder und Christine Liedtke nahmen Rosemarie Polensky von der Kita „Regenbogen“ nach dem Festgottesdienst in ihre Mitte.

Wie feiert man einen runden Jahrestag in einem Evangelischen Kindergarten, der Regenbogen heißt? Natürlich mit einem bunten Familien-Gottesdienst mit ganz vielen Mädchen und Jungen. Heute ist Rosemarie Polensky die Leiterin der Kita „Regenbogen“ in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg im Herrengarten, aber angefangen hat sie in der Einrichtung bereits vor 40 Jahren, als der Kindergarten noch wo ganz anders war, nämlich an der örtlichen Schulstraße.

Ihre Kolleginnen und die Kinder der Einrichtung begrüßten alle Gottesdienst-Besucher in der Stadtkirche Bad Berleburg mit einem Lied. Ein Ständchen zum 40-Jährigen bekam Rosemarie Polensky aber auch von der anderen Evangelischen Kita in Bad Berleburg: Die Mädchen und Jungen aus dem Senfkorn sangen mit ihren Erzieherinnen nicht nur über einen Regenbogen, sondern zwischen den einzelnen Strophen entstanden wie von Zauberhand drei Regenbögen in der Stadtkirche: Kunterbunte Krepppapier-Rollen, die durch Konfirmanden von der Empore ins Kirchenschiff abgewickelt wurden. Oben an der Brüstung fixiert sorgten die ausgerollten Bahnen dann während des gesamten Gottesdienstes in der Kirche für eine fröhliche Grundstimmung, die einen zwischendurch immer wieder einfach mal lächeln ließ.

Die Predigt im Gottesdienst hielten die beiden Gemeindepfarrerinnen Claudia Latzel-Binder und Christine Liedtke gemeinsam. Nachdem die Kita-Leiterin am Ausgang die Gottesdienst-Besucher verabschiedet hatte, die nicht mehr bleiben konnten, gab es in der Kirche zunächst einmal noch ein gemütliches Beisammensein, bevor die Arbeit und das Engagement von Rosemarie Polensky in Grußworten von diversen Gästen gewürdigt wurden.


So schnell ist der Sommer vorbei und dabei war er gut gefüllt.

Gern erinnern wir uns zurück an unser Sommerfest am 9.Juni. An diesem Tag  machten wir  uns auf den Weg  zum Abenteuerdorf Wittgenstein in Wemlighausen um dort den Tag zu verbringen.
Schon die Busfahrt und der Weg dorthin waren erlebnisreich und unterwegs konnten wir auf dem Spielplatz ein Picknick machen und begegneten Kühen, Pferden und sogar Lamas.
Im Abenteuerdorf genossen wir die Weite des schönen Geländes, spielten und erkundeten die Gegend und es gab sogar eine Waldsafari mit Überraschungssack.
In einer gemeinsamen Runde mit Spielen und Liedern, bei der auch die Eltern herzlich eingeladen waren, ging unser Sommerfest zu Ende- ein bunter runder Tag.

Ein weiteres Highlight vor den Ferien war die Verabschiedung unserer 9 Vorschulkinder. Dazu waren sie alle eingeladen, in der Kita zu übernachten. Wir machten eine kleine Zugreise bis Raumland und wanderten zurück nach Bad Berleburg. Da gab es noch verschiedene Überraschungen, wie ein Besuch in der Eisdiele, Taschenlampenkino und Popkorn. Alle fielen froh und müde in die Betten und waren stolz, auch mal allein in der Kita übernachtet zu haben.
Nun haben wir uns alle in den Ferien gut erholt und trafen uns am 10. August nach der Schließzeit fröhlich wieder in der Kita. Jetzt sieht es hier etwas anders aus…die Großen sind in der Schule, die Kleinen sind „nachgewachsen“ und alle sind dabei sich neu einzuordnen in die Kinderschar. Auch neue Kinder haben wir schon begrüßt und freuen uns, dass sie sich schon ganz gut zurecht finden und gern in die Kita kommen, herzlich willkommen, Adem, Diego, Ramona, Melissa, Mahwin!

Eine Bilderauswahl aus den Sommerwochen finden Sie im Anschluss- viel Spaß beim Betrachten und herzliche Grüße von allen Kleinen und Großen  aus der Ev. Kita Regenbogen.

 

 

 

Hier sind Fotos von unserem Ausflug in das Abenteuerdorf Wittgenstein in Wemlighausen.

Mit der Eisenbahn geht es auf "große Fahrt" bis Raumland, anschließend wird im Kindergarten übernachtet.

Zurück im Kindergarten wird zum Ausklang des Tages gespielt, gegessen und das Nachtlager vorbereitet.


„Tanz in den Mai“ in der Ev. Kita Regenbogen

Zu einem Eltern/Kind Tanz-und Spielnachmittag hatten die Erzieherinnen der Ev. Kindertagesstätte Regenbogen am 6. Mai  die Eltern in die Turnhalle eingeladen.
Die Vorfreude der Kinder war riesig und als der große Tag da war, platzte die Turnhalle mit zweiundzwanzig Tänzerinnen und Tänzern fast aus allen Nähten.

Dann ging es im Sinne des Wortes rund: Eltern und Kinder lernten den Siebensprungtanz, den englischen Bingo, den israelischen Hashual, tanzten den Indianertanz zu „The spirit of the hawk“ und holten die Sterne vom Himmel beim Sternenfängerlied. Neben weiteren Tänzen zeigten die Kinder ihren Eltern Fingerspiele und Bewegungslieder aus dem Kita-Alltag.

Am Ende des Nachmittages gingen alle Beteiligten sehr zufrieden nach Hause.


Ostern in der Ev. Kita Regenbogen:

An den Tagen vor Ostern wurden fleißig viele Eier bunt bemalt und schmücken nun unser Haus.
Auch hörten wir die Geschichten, die uns von Ostern erzählen und erlebten im Morgenkreis mit, wie Jesus in Jerusalem einzog, wie er seinen Jüngern die Füße wusch und beim letzten Abendmahl mit ihnen zusammen saß.
Am Gründonnerstag sahen wir in unserem Osterbuch, wie schwarz es wurde als Jesus gekreuzigt wurde und wie traurig seine Freunde waren. Doch wir wissen, dass es nicht so traurig blieb. Ein kleiner Lichtstrahl leuchtet aus dem Grab. Am Dienstag nach Ostern- unserem Osterfest- trafen wir uns nach dem langen Wochenende wieder. Im Morgenkreis hörten wir, dass Jesus nicht im Grab geblieben ist und das Licht der Ostersonne das Kreuz durchbrach. In dem Osterlied „ Singet die Freude, Ostern ist da, Halleluja“ konnten wir diese Freude richtig zeigen mit Klatschen und Hopsen.
Beim gemütlichen Osterfrühstück gab es selbstgebackenen Osternester mit bunten Eiern.
Im Garten fanden wir kleine Osterüberraschungen, die großen Jubel hervorriefen. Suchen und Finden machte allen großen Spaß!


Aschermittwoch in der Ev. Kita Regenbogen:

Heute sieht alles wieder „normal" aus in unserer Kita Regenbogen.
Schade, dass nun alles vorbei ist, im Morgenkreis hörten und erlebten
wir in einer Geschichte, wie Richard richtig traurig und auch ein bisschen wütend ist,
weil sein Kostüm weggeräumt ist und alle Girlanden wieder abgeschmückt sind.
Dabei wollte er heute weiter feiern!
In der Kirche hört er, dass der heutige Tag Aschermittwoch heißt und auch eine
Bedeutung für uns hat:
Es beginnt eine neue Zeit, die 40 Tage dauert- bis zum Osterfest. In dieser Zeit
bedenken wir, dass alles seine Zeit hat und die lustige Zeit beendet ist, dass wir
unseren  Blick ändern hin zum Anderen und vielleicht auch mal auf etwas
verzichten können. Wir nennen diese Zeit Fastenzeit.
Deshalb gibt es heute auch eine Fastenbrezel zum Knabbern. Im Garten
entzünden wir ein Feuer und verbrennen einige Luftschlangen. Die Asche
bedeutet Vergänglichkeit aber auch Boden für Neues. Wer möchte, kann mit der
Asche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet bekommen- das Kreuz ist für uns
Christen das Zeichen für Leben!
In den nächsten Wochen werden wir besonders auf das Miteinander achten
und mit Geschichten von Jesus den Weg bis zum Osterfest erleben.




Kindergarten Regenbogen zu Besuch bei der Frauenhilfe.

Recht munter ging es zu, als die Kinder den großen Saal im Christushaus eroberten. Die Frauen der Frauenhilfe saßen so in einem großen Stuhlkreis, dass immer ein oder mehrere Kinder zwischen den Erwachsenen einen Platz fanden. Berührunsgängste gab es keine, schnell kam man miteinander ins Gespräch. Es wurden Lieder gesungen, Lichter verteilt und sogar gemeinsam getanzt. Verabschiedet wurden die Kleinen mit einem Angelspiel als Geschenk für den Kindergarten und es gab für jeden noch etwas zum Naschen.

 

 


Die Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kindertagesstätte „Regenbogen“ haben ganz viel gebastelt, ihre Arbeiten kann jetzt jeder in der Sondermann-Bäckerei an der Berleburger Poststraße sehen.

Kindergarten „Regenbogen" hat Berleburger Bäckerei österlich dekoriert

Wenn die Bäckerei „Sondermann-Brot“ jetzt schon für das kommende Osterfest an der Berleburger Poststraße perfekt dekoriert ist, dann ist das dem Kindergarten „Regenbogen“ zu verdanken. Die Mädchen und Jungen aus der Einrichtung der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg im Herrengarten und ihre Erzieherinnen haben nämlich kräftig gewerkelt, um Bilder und Bastelarbeiten für die Schaufenster anzufertigen.
Alle Kindergärten in der Nähe einer Sondermann-Filiale waren dazu aufgerufen, mit kreativen Bastelideen sich einzubringen. Und die Pressemitteilung des Unternehmens wusste das Engagement der kleinen Künstler offenkundig zu würdigen: „Liebevoll bemalte und verzierte Ostereier, bunte Ostersträußchen und lustige Hasenfamilien erfreuen nun die Kunden mit frühlingshaft einladendem Osterglanz. Der Phantasie beim Malen und Basteln waren keine Grenzen gesetzt.“
Gleich nachdem die Mädchen und Jungen mit ihren Erzieherinnen die Schaufenster dekoriert hatten, gab es von der Bäckerei eine Stärkung. Aber damit nicht genug: Die Evangelische Kindertagesstätte „Regenbogen“ bekommt zudem für ihren kreativen Einsatz bei der Osterwerkstatt einen Warengutschein in Höhe von 50 Euro. Außerdem schaut sich eine Jury die unterschiedlichen Dekorationen nochmal genau an und bewerten diese. Für die vier Bestplatzierten gibt es nochmal Geldpreise in Höhe von mehr als 1000 Euro, allein der Sieger bekommt 500 Euro für die Kindergartenkasse.


Mit den Mädchen und Jungen aus der Evangelischen Kita „Regenbogen“ im Berleburger Herrengarten freuten sich Antonia Linde, Yvonne Schneider und Rosemarie Polensky über die Warnwesten, die Simone Corraini vom Autohaus Günther (von links) als Geschenk an die Einrichtung überreichte.
Mika (links) und Chadischat waren ganz wichtig für den Laternenzug der Evangelische Kita „Regenbogen“ in Bad Berleburg.

Laternenumzug in der Kita Regenbogen- aber sicher!

Ganz traditionell veranstaltete die Evangelische Kita „Regenbogen“ jetzt in Bad Berleburg wie in jedem Jahr ihren ganz eigenen, kleinen Laternenumzug in Erinnerung an St. Martin. In diesem Jahr freuten sich die Erzieherinnen Anneli Klinkert, Rosemarie Polensky, Yvonne Schneider und Martina Wahl sowie Praktikantin Antonia Linde und die Kinder besonders über die neuen Warnwesten, welche der Einrichtung vom örtlichen Autohaus Günther gestiftet wurden. Simone Corraini übergab die Warnwesten. Die Mitarbeiterinnen der Kindertageseinrichtung waren sich sicher: „Diese Spende trug zur Sicherheit des Laternenumzugs bei!“ Die Westen verbleiben im Kindergarten und werden auch künftige Ausflüge und Spaziergänge sicherer machen.

Wind und Wetter konnten die Kinder, Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Geschwisterkinder und Erzieherinnen an dem trüben Novembermittwoch nicht abschrecken. Das Laternenfest begann auf dem Kindergartengelände. Begleitet von einem Lied über die Legende des heiligen Martin und seine gute Tat spielten zwei der ältesten Kinder, im Schein der selbstgebastelten Laternen, die Martinsgeschichte nach. Chadischat übernahm dabei die Rolle des St. Martin und Mika die des armen Mannes. Musikalisch begleitete Ursula Paesler, Kindergartenmutter und Musiklehrerin am benachbarten Johannes-Althusius-Gymnasium, den Gesang der Kinder auf dem Akkordeon.

Danach konnte der Laternenumzug beginnen. Der Weg führte die Kinder und Erwachsenen über die Sebastian-Kneipp-Brücke, an der Odeborn entlang bis zum Stadtpark. Auf dem Weg dorthin verweilte die Gruppe auf halber Strecke, um noch einmal die zuvor geübten Martinslieder zu singen. Vom Stadtpark aus ging es auf gleichem Weg zurück zum Kindergarten, wo sich alle bei heißem Früchtepunsch aufwärmen konnten. Schließlich wurden noch Stutenkerle an die fleißigen Sängerinnen und Sänger verteilt.



Kita "Regenbogen" macht mit bei Weihnachten im Schuhkarton

Die Mädchen und Jungen in der Evangelischen Kita „Regenbogen“ im Berleburger Herrengarten haben zwei Päckchen gepackt. Bis Freitag, 15. November, können im Berleburger Gemeindebüro noch Päckchen für Weihnachten im Schuhkarton abgegeben werden.

Viele Wittgensteiner Kinder sind derzeit bei Laternenzügen unterwegs. Auch der Evangelische Kindergarten „Regenbogen“ im Herrengarten. Er nutzt den November aber noch einmal auf ganz andere Weise, um den Gedanken des Teilens greifbar zu erleben. So wie der St. Martin in der Legende geteilt und geholfen hat, wollte auch der Kindergarten zusammen mit den Eltern und Kindern etwas Gutes tun. Im Vorfeld wurde daher von den Familien je ein Euro eingesammelt. Ein Euro allein ist nicht viel Geld, machte aber in der Summe schon etwas mehr aus. Von diesem Geld kaufte Kita-Leiterin Rosemarie Polensky mit ein paar Kindern einige schöne Geschenke ein. Diese waren für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ bestimmt, an welcher die Kita jedes Jahr teilnimmt. Die Schuhkartons wurden zunächst von den Kindern bunt beklebt, im Stuhlkreis gepackt und anschließend ins benachbarte Büro der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg gebracht. Von dort werden sie weiter geschickt, um in einem anderen Land zwei Kindern eine Freude zu machen.


KITA mit Biss

Rosemarie Polensky, Yvonne Schneider und Anneli Klinkert (von links) freuten sich darüber, wie begeistert und professionell sich die Mädchen und Jungen in der Evangelische Kita „Regenbogen“ im Berleburger Herrengarten der Zahnpflege widmen.
Rosemarie Polensky hatte als Leiterin des Evangelischen Kindergartens „Regenbogen“ Diplom-Ökotrophologin Dorothea Freyberg sowie die Logopädinnen Beate Stephan und Katharina Schmidt (von links) in die Kita mit Biss im Berleburger Herrengarten eingeladen.
Diplom-Ökotrophologin Dorothea Freyberg (rechts) hat Rosemarie Polensky und den Evangelischen Kindergarten „Regenbogen“ auf dem Weg zur Kita mit Biss begleitet.
Diplom-Ökotrophologin Dorothea Freyberg (rechts) erläuterte Rosemarie Polensky kurz, über welche Themen sie die Eltern bei dieser Veranstaltung informieren wollte.

Auf Nudeln mit Biss muss man etwas länger kauen und Sportler mit Biss holen sich verlässlicher Medaillen und Siege - aber was ist nur ein Kindergarten mit Biss? Ein Wittgensteiner Kindergarten mit Biss steht im Berleburger Herrengarten, seit Oktober hat die Kindertageseinrichtung „Regenbogen“ der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg genau diese Auszeichnung, ein Aufkleber an der Einganstür beweist das. Konkret bedeutet der Name „Kita mit Biss“: Diese Einrichtung unterstützt und begleitet die tägliche Zahnpflege der Kinder, verzichtet auf Nuckelflaschen und Trink-Lerngefäße, fördert das Abstellen von Lutschgewohnheiten, reicht vorwiegend Obst- und Gemüse-Zwischenmahlzeiten, bietet den Kindern ungesüßte Getränke an, gestaltet den Vormittag zuckerfrei und bietet Lern-Einheiten zu den Themen „Zahngesundheit“ und „Ernährung“ an.
Lernen konnte man auch jetzt etwas in der Kita, die 25 Mädchen und Jungen von drei bis sechs Jahren besuchen. An diesem Nachmittag waren allerdings die Eltern der Kinder die eigentliche Zielgruppe. Weil es im Regenbogen auch Geschwisterkinder gibt, hätten es am Ende bestenfalls 20 Eltern sein können. Vor Ort waren elf, also über die Hälfte. Die Mamas und Papas hörten - während nebenan die Mädchen und Jungen ihrem üblichen Kindergarten-Alltag nachgingen - zunächst einmal etwas über die Sprachentwicklung bei Kindern. Denn Rosemarie Polensky hatte als Leiterin des Kindergartens „Regenbogen“ die beiden Berleburger Logopädinnen Beate Stephan und Katharina Schmidt eingeladen. Etwa eine Dreiviertelstunde lang lernten die Zuhörer Außergewöhnliches: zum Beispiel, dass es sehr gut für die Sprachentwicklung ist, wenn Kinder malen und ausschneiden, denn die Areale der Großhirnrinde, die dadurch trainiert werden, sind auch ein wichtiger Ort für Lippen, Zunge, Sprechen. Und es gab auch ganz praktische Tipps: Wenn das Kind etwas verkehrt sagt, nicht das Falsche wiederholen, sondern allein den richtigen Satz sagen. Und bei all dem gelte: immer Geduld bewahren - auch wenn das Kind mehrfach etwas falsch sagt. Das sei nur in ganz wenigen Ausnahmefällen, um bewusst Unsinn zu machen, denn alle Kinder seien ehrgeizig und wollten deshalb stets beweisen, was sie könnten. Ruhe bewahren - dazu ermunterte die Fachfrau auch beim schwierigen Thema „Stottern“. Hier sollten Eltern bei scheinbaren Anzeichen nicht allzu aufgeregt reagieren. Oft sei das, was wie Stottern wirke, lediglich eine  „Rede-Unflüssigkeit“, weil die Kinder in einer bestimmten Phase  ihres jungen Lebens plötzlich ganz viele neue Wörter lernten. Durch diese „Wortschatz-Explosion“ komme es zu Unsicherheiten, die jedoch in den allermeisten Fällen völlig undramatisch seien. An der Stelle gab es ein deutliches Lob von Beate Stephan für den Regenbogen-Kindergarten: Hier gebe ein „sehr gutes Sprachprogramm“, über das nicht viele Einrichtungen verfügten.
Im zweiten Teil des Nachmittags referierte die Diplom-Ökotrophologin Dorothea Freyberg. Die Ernährungswissenschaftlerin arbeitet im Kreis Siegen-Wittgenstein für den Arbeitskreis „Zahngesundheit“ Westfalen-Lippe, sie gab den Eltern noch einmal gute Tipps für die Zahnpflege im Speziellen, aber auch für die Ernährung im Allgemeinen. Denn bei all dem Guten, was ein Kindergarten hier anbieten, ist er doch unbedingt auf die Unterstützung durch die Mütter und Väter angewiesen. Da war das große Elterninteresse für Rosemarie Polensky eine Ermutigung, über die sie sich mit ihrem vierköpfigen Kita-Team freute.